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Nordic-Walking-Powertraining in Winterberg –

 

eine Erfahrung mehr

 

Team Niedersachsen-Bayern-Östereich
Alle TeilnehmerInnen des Nordic-Walking-Powertrainings

Für alle, denen es nicht reichte, am vergangenen, frühlingshaften Wochenende durch die heimischen Gefilde zu walken bot Michael Epp, mehrfacher Welt- und Deutscher Meister im Nordic Walking zusammen mit seiner Ehefrau Karin ein Nordic-Walking-Powertraining in Winterberg (Sauerland) an. Gefolgt waren seiner Einladung neben mir über 20 TeilnehmerInnen, vom geübten Nordic Walker bis zum Anfänger.

 

Traumhaftes Wetter, eine sehr gute Unterkunft und ein bestens aufgelegtes Trainerteam schulte uns in Technik, Kraft und Kondition.

 

Nach der Anreise am Freitag ging es nach einer kurzen Vorstellung des Programmablaufs gleich ins Gelände: Techniktraining

Wer einmal das Techniktraining bei Michael mitgemacht hat, weiß was Power-Nordic-Walking bedeutet und weiß, dass die Beinarbeit zwar wichtig, die Armarbeit, der Aufbau der Tiefenmuskulatur in den Armen, aber noch wichtiger ist.

Techniktraining

Anschließend wurde eine kleine Runde gewalkt und auch hier immer wieder auf die Technik geachtet und entsprechend korrigiert. 

Nach einer kurzen Pause stand Aqua-Nordic-Walking auf dem Programm. Auch die Nicht-Wasserratten waren vom sportlichen Treiben im Wasser begeistert und teilweise überrascht, welche Kraft man einsetzen muss, um im Wasser voran zu kommen.

Beim leckeren Abendessen merkte sicher nicht nur ich die Muskelpartien, von denen man meint, sie gäbe es gar nicht!

 

Gleich am nächsten Morgen wurde wieder ein Techniktraining absolviert, wieder und immer wieder geübt, korrigiert, geübt, korrigiert, geübt, korrigiert – und gelobt! Um sich selbst einmal beim Nordic Walking zu sehen, wurden Videoaufnahmen von jedem Einzelnen aufgenommen.

Michael Epp zeigt wie's geht

Damit aber noch nicht genug: anschließend wurde ein kleiner Wettkampf durchgeführt: alle TeilnehmerInnen mussten eine ca. 3,1 km-Strecke mit entsprechendem Gefälle und entsprechender Steigung absolvieren. Puh! 

 

Nach der Mittagspause folgte die Videoauswertung. Sehr interessant, welche Fehler noch zu sehen sind, obwohl man meint, alles richtig zu machen!

 

Anschließend folgte ein Hanteltraining. Nicht wie man es kennt: man steht im Kreis und arbeitet mit den Hanteln, nein: wir walkten statt unserer Stöcke mit ihnen. Eine Strecke von etwa 6 km mit Hanteln, dazwischen immer wieder Übungen mit dem Gerät … das Halten von Messer und Gabel am Abend fiel mir nicht leicht!

 

Wer jetzt meinte, das sei genug, kennt Michael nicht. Eine abschließende Nordic-Walking-Wanderung mit einem Abstecher in unwegsames Gelände, über befestigte Waldwege, Wiesen und ein Schneefeld und einer Dauer von ca. 1 1/2 Stunden ließen uns abschließend noch genau 45 Minuten Zeit bis zum Abendessen.

Der Kilometerzähler zeigte am Tagesende: 27,5 km

 

Und als ich dachte, am Sonntag geht es dank der Zeitumstellung und meines Muskelkaters etwas sinniger los, wurde ich eines Besseren belehrt: nicht nur Techniktraining stand auf dem Programm, sondern auch ein Walk von ca. 7 km.

Abschließend eine Besprechung und wir wurden nach Hause entlassen!

 

 

Nun, heute Morgen hat mich der Muskelkater so im Griff, dass ich spüre, wo das Training seine Spuren hinterlassen hat. Trotzdem, oder grade deshalb weiß ich schon jetzt, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein werde und hoffe, dass einige meiner Vereinskameraden/Vereinskameradinnen sich mir anschließen werden. Das Trainerteam hat in jeder Phase des Trainings Rücksicht auf die Anfänger genommen, so dass niemand Befürchtungen haben muss, dort fehl am Platz zu sein.

 

Danke an Michael und Karin.

 

 

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